Weniger Geld, weniger Kasernen

Interview mit Generalleutnant Luif

Es geht um das blanke Überleben. So jedenfalls lautet der Befund sämtlicher Militärs zum Zustand des Österreichischen Bundesheers – von Verteidigungsminister Thomas Starlinger abwärts. Das Bundesheer sei „weit davon entfernt, seine in der Bundesverfassung festgelegten Aufgaben noch erfüllen zu können“, sagte er zum Beispiel. Aus diesem Grund…
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Die Tauglichkeitskriterien sind nicht das Problem

Leserbrief Präsident ÖUOG

Die bewährten neun Tauglichkeitsstufen wurden im Laufe der Jahre in ihrer Präzision nicht verändert, was sich allerdings verändert hat, ist die physische und psychische Leistungsfähigkeit unserer Jugend. Eine Aufweichung der Kriterien ist nicht die Lösung für ein gesamtstaatliches Problem der Volksgesundheit, dessen Ursprung meist in den Kindesschuhen zu finden ist. Mit einer Teiltauglichkeit, wo junge Männer von allen möglichen Belastungen befreit sind, ist weder dem Bundesheer noch den Zivildienstorganisationen geholfen. Das eigentliche Problem des Bundesheeres liegt im zu kurzen Grundwehrdienst. Mehrmals im Jahr werden junge Staatsbürger ausgebildet, die nach sechs Monaten wieder entlassen werden, ohne sie in der Miliz weiterverwenden können. Daher fordert die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft einmal mehr, die Rückkehr zum 8-monatigen Grundwehrdienst der sich aus 6 Monaten Präsenzdienst und 2 Monate verpflichtenden Waffenübungen zusammensetzen muss.

Partnerschaftsfeier ÖUOG-HUAK

03.10.19; Enns - Heeresunteroffiziersakademie

Die Heeresunteroffiziersakademie und die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft zelebrierten am 3.Oktober in einer wunderbaren Zeremonie, mit entsprechender Kulisse in der ältesten Stadt Österreichs, ihre Partnerschaftsfeier.

Teilnehmer am Festakt waren der Bürgermeister der Stadt Enns, Franz Stefan KARLINGER, der Kommandant der HUAk, Brigadier Nikolaus EGGER mit seinen Offizieren und Unteroffizieren der HUAk, dem Präsidenten der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft Vzlt Othmar WOHLKÖNIG und den Abordnungen der Landesverbände mit ihren Fahnen, die angehenden Unteroffiziere der Kaderanwerterausbildung 3 und selbstverständlich die zahlreichen Zuschauer und Interessenten, die dem Festakt ein würdiges Ambiente boten.

Hier die Festrede des Präsidenten ÖUOG zum nachlesen.

Nach dem Festakt konnten sich die jeweiligen Landesverbände mit einem Stand präsentieren und lockten die Ennser Bevölkerung mit einem breiten Angebot zu den Festlichkeiten.

Die UOGV möchte sich besonders bei allen Sponsoren bedanken, die einen erfolgreichen Nachmittag ermöglichten und dem Vorarlberg-Stand zum Publikumsmagnet machten. Vom Raklettebrot und Bergkäse bis zu den verschiedensten Biersorten quer durchs Ländle, edlen Schnäpsen und regionalen Säften konnten die Besucher originale Produkte aus dem Ländle verkosten.

Vorarlbergtourismus
Fohrenburger
Frastanzer
Egger
Pfanner
Rauch
Prinz Fein-Brennerei
Alma
Zudrell Werner Enzianhof

WALGAU INFANTRY RUN

Vorschau JULI 2020

UOGV-Ausflug

RHEIN-SCHAUEN Ausflug mit Rheinbähnle und Schiff

Am Samstag um 11.00 Uhr trafen sich 25 Teilnehmer beim Werkhof des Museums Rhein-Schauen in Lustenau. Bei gutem Wetter ging es anfangs mit einer Führung durch den geschichtsträchtigen Teil der Ausstellung, wobei die aktuelle Situation vom Zukunftsprojekt „RHESI“ im Vordergrund stand. Mit großer Verwunderung stellten wir fest, wie viele bauliche Maßnahmen in den letzten Jahren im Rheintal gesetzt wurden. Wir erfuhren auch, dass das Rheintal inzwischen so eine hohe Einwohnerdichte hat wie das Wuppertal (Schwerindustriezentrum von Deutschland) – mit all seinen Folgen für Mensch und Tier.
Fast pünktlich auf die Minute ging es im Anschluss mit dem nostalgischen Bähnle auf der Dammkrone entlang in Richtung Rheinmündung, wobei wir links und rechts des Rheines kleine Oasen an Naturjuwelen erblicken konnten. Die ruppige Fahrt endete an der Anlegestelle für die Schifffahrt. Dort empfing uns der Kapitän mit seiner Mannschaft und begrüßte uns an Bord der Stadt Bregenz. Mit voller Fahrt ging es entlang des Bodenseeufers in Richtung Bregenz Hafen.
An Bord stillten wir unseren Hunger mit Würstle und Bier. So mancher musste auf die Bedienung recht lange warten, was aber unseren Humor bei diesem prachtvollen Wetter nicht beeinträchtigte.
Nach einer halben Stunde Aufenthalt in Bregenz setzten wir unsere Fahrt am See fort – diesmal entlang des deutschen Ufers bis auf Höhe von Wasserburg. Im Anschluss ging es wieder zurück zur Anlegestelle Rheindamm, wo auch schon eine alte, pfauchende Dampflok auf uns wartete.
Nach einer gemütlichen Bahnfahrt trafen wir wieder beim Werkhof Lustenau ein, wo wir uns verabschiedeten und uns viel Glück bis zur nächsten UOGV Veranstaltung wünschten.

Es geht um die Sicherheit

Leserbrief von Vzlt WOHLKÖNIG Othmar, Präsident ÖUOG

Zuerst stellt Sebastian Kurz im „Sommergespräch“ klar, dass es aus seiner Sicht für das Bundesheer zwar mehr Geld geben könnte, aber sicher nicht die in der Empfehlung der Bundesheerreformkommission 2010 niedergeschriebenen 1 % vom Bruttoinlandsprodukts. Übrigens eine Empfehlung die auch von den damaligen parlamentarischen Parteien unterzeichnet, aber nie umgesetzt wurde. Wenige Tage nach dem Sommergespräch rudert Kurz zurück und stellt doch eine Erhöhung des blamablen Verteidigungsbudgets in Aussicht. Nun meldet sich Expertenminister Müller – bekanntlich von der gleichen Partei – zum veröffentlichten Zustandsberichtes des Bundesheeres zu Wort, relativiert die Aussagen seines Parteichefs und sieht diese Risikoanalyse mangels dargestellter Sparmöglichkeiten, als „eine verpasste Chance“. Außerdem vermisse der Finanzminister einer Priorisierung der Bedrohungen. Also sparen kann eine Organisation dann, wenn diese was zum Sparen hat. Anderenfalls muss sie streichen und reduzieren. Genau das macht das Bundesheer seit Jahrzehnten. Und gerade deswegen sind wir – so wie im Zustandsbericht klar herausgearbeitet – schon heute nicht mehr in der Lage unsere verfassungsmäßigen Aufgaben im Katastrophenfall, im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz und im Rahmen von Schutzoperationen zu hundert Prozent zu erfüllen. Ganz zu schweigen von einer Abwehroperation. Da bedarf es keiner weiteren Priorisierung von Bedrohungen, denn der Umstand allein, dass wir unsere Bevölkerung nur eingeschränkt schützen und das Leben unserer Soldatinnen und Soldaten durch mangelnde Ausrüstung gefährden, ist bedrohlich genug. Unsere Soldaten, unsere Töchter und Söhne verdienen den bestmöglichen Schutz. Es ist einfach unverantwortlich und grob fahrlässig die Sicherheit unserer Soldaten und den Schutz unserer Bevölkerung aufs Spiel zu setzen.

Vizeleutnant
Othmar WOHLKÖNIG
Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft
Corneliusweg 7
8051 GRAZ
0664/6223012

UOGV-Ausflug

Rund ums Ländle

Das BIKER-Herz schlug wieder einmal höher, als sich am Samstag, den 31. August zehn verwegene Motorradfreaks mit Anhang zur Ländle Rundfahrt trafen. Dank himmlischen Beistands von unserem MilPfarrer Alois, der sich für das traumhafte sommerliche Wetter verantwortlich zeigte, war dieser UOGV Ausflug wieder einmal ein tolles Erlebnis.

Im Motorradmuseum in Giesingen wurde uns von Elmar Wehinger eine individuelle und interesante Führung geboten. Dieses Privatmuseum mit Schwerpunkt Puch-Motor-Räder, welches als Verein geführt wird, kann man für diverse Events nur besten empfehlen (0664-73054427). Eine Rarität neben den zahlreichen Exponaten stellt sicher die PUCH 800, Baujahr 1938 mit 20 PS dar. Weltweit sind nur noch 19 Stück erhalten und eines davon hier in Giesingen. Mit seinen 800 cm³ war es das hubraumstärkste Motorrad der Steyr Daimler Puch AG, welches von 1936 bis 1938 mit einem Viertakt-Vierzylinder-Boxermotor gebaut wurde. Aufgrund der starken Konkurrenz von BMW und Zündapp wurde die Produktion 1938 eingestellt.

Von Feldkirch führte die Route durch das Klostertal auf den Flexenpass, wo die erste Kaffee- und Rauchpause eingeplant war. Diverse Witze von unserem HD-Veteran Erhard und anderen entlockten uns teils schallendes Gelächter in dieser idyllischen Alpenregion, nur noch übertönt von zahlreichen Motorrädern.

Beim Wälder-Metzger in Warth, der mit genüsslichen „Leberkäsbrötle“ lockt, kommt kaum ein Biker vorbei. Auch wir mussten hier einen kurzen Stopp einlegen, bevor die Fahrt über den hinteren Bregenzerwald nach Schoppernau ins Gämsle führte. Bei der Wirtin „Isabella“ konnten wir uns auf der Sonnenterasse bei Speis und Trank köstlich amüsieren. Bei der Rückfahrt zersplitterte die Gruppe: ein paar Biker fuhren durch den Bregenzerwald, andere über das Furkajoch ins Laternsertal und andere wiederum über Faschina ins Große Walsertal zurück in heimatliche Gefielde.

Bis zum nächsten Mal!

Mit kameradschaftlichen Grüßen Sigi Schwärzler

„Unser Heer – eine Information des Österreichischen Bundesheeres“

„Österreichs Sicherheit steht jetzt auf dem Scheideweg!"

Interview mit Generalstabschef Robert Brieger: Als Reaktion auf die jahrelange Unterbudgetierung des Bundesheeres verlangt Österreichs höchster Militär einen Sonderinvest von drei Milliarden Euro und eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf ein Prozent des BIP.

„Das Bundesheer steht kurz vor der Pleite“, „Die Vorratskammern sind leer!“, „Das Heer kann seine verfassungsmäßigen Aufgaben
nicht mehr erfüllen.“ Es sind Schlagzeilen wie diese, die in den vergangenen Monaten die breite Öffentlichkeit auf ein Problem auf
merksam gemacht haben, das sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer deutlicher angekündigt hat: Die immer knapper bemessen Finanzmittel haben schrittweise dazu geführt, dass das Bundesheer heute seinen Aufgaben nur noch unzureichend nachkommen kann. Es fehlt an dringend benötigter Ausrüstung und Gerätschaften.

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Sektionsschießen beim Schweizer Feldweibelverband

Eine Abordnung der UOGV folgte am 14.08.2019 gerne einer offiziellen Einladung zum Eidgenössischen Sektionsschießen des Schweizerischen Feldweibel Verbandes Sektion St. Gallen-Appenzell. Die Teilnehmer Sigi Schwärzler, Markus Ritter und Arthur Weber wurden auf der Schießanlage Breitfeld SG vom Vizepräsidenten des SFwV, Adjutant Unteroffizier Karl Hanimann, herzlich willkommen geheißen.

Freundlicherweise durften wir „persönliche Leihwaffen“, welche uns Schweizer Kameraden zur Verfügung stellten, für den Bewerb nutzen. Beherzt haben sich die Vorarlberger Schützen der Herausforderung gestellt, mit der „Dienstpistole 75“ (Pi 75) das vorgegebene Ziel zu treffen. Die Nutzung einer „fremden“ Waffe war eine interessante Herausforderung.

Geschossen wurde nach vorgegebenem Reglement, jeweils 5 Schuss in 120 / 40 / 30 und 20 Sekunden über eine Distanz von 25 m.

Im Anschluss an das Schießen wurden die Teilnehmer vor der Preisverteilung, „haubenverdächtig“ mit gegrillten Spezialitäten verwöhnt. Mit den eidgenössischen Kameraden wurde bis in den späten Abend in gemütlicher Runde gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht.

Fazit >> es war eine gelungene Veranstaltung und wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Mit kameradschaftlichen Grüßen Arthur Weber

Einladung Stg-Schießen 2019

UOGV Schießen 2016

Sehr geehrte Schützen und Schützinnen!

Mitglieder der UOGV, der Miliz, des HSV und der Schützenvereine!

Die Unteroffiziergesellschaft Vorarlberg veranstaltet am 17. + 18. Oktober 2019 ihr alljährliches Sturmgewehrschießen mit dem STG 77 am Schießstand der Exekutive in Koblach. Sollten Schützen und Schützinnen ihres Vereins daran teilnehmen wollen, so sind diese namentlich bis zum 15. Oktober zu melden (siehe Einladung).

Tag und Schießzeit (alle vollen Stunden) sind bei der Anmeldung bekannt zu geben. Es können nur Personen daran teilnehmen, die gemäß Anmeldung auf unserer Schießliste aufscheinen und die Bestimmungen der Ausschreibung erfüllen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Sigi Schwärzler, Vzlt i.R.